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Map australienweitTipps & Infos zum Autofahren in Australien


Autofahrer in Australien, egal ob mit dem eigenen Fahrzeug oder einem Mietwagen, sollten in der Nähe großer Städte besser auf Hinweisschilder mit der Aufschrift Toll Road achten. Dabei handelt es sich nicht etwa um besonders "tolle" oder schöne Strecken, sondern um kostenpflichtige Straßenabschnitte, Brücken oder Tunnel.

Diese Mautstraßen werden zumeist auch Motorways genannt und befinden sich in den drei großen Ballungsräumen Sydney, Brisbane und Melbourne. Fahrer in den anderen Staaten wie dem Northern Territory oder Western Australia brauchen sich also (zur Zeit) noch keine Gedanken um etwaige Mautgebühren zu machen.

Große hellblaue Schilder mit gelber Schrift weisen auf kommende Toll Roads hin. Je mehr man sich einer solchen nähert, desto häufiger finden sich Hinweisschilder entlang der Straße. Wer nicht auf der Mautstraße fahren möchte, hat ausreichend Gelegenheit, rechtzeitig vom Motorway herunter zu fahren. Fahrzeuge, die solche gebührenpflichtigen Strecken befahren, werden automatisch gescannt.

Grundsätzlich ist man als Reisender nicht auf die Nutzung solcher Toll Roads angewiesen, um von A nach B zu kommen. Umgehungsstraßen führen auch ans Ziel. Aber auf der Mautstraße kommt man zumeist am schnellsten und entspanntesten an seine Destination, wie z.B. den Flughafen. Insofern ist die Mautgebühr durchaus eine gute Investition.

Die Zahlung der Mautgebühr erfolgt inzwischen fast ausschließlich bargeldlos, da die Mehrheit der Toll Roads elektronisch betrieben ist. Es gibt jedoch keine zentrale Behörde, bei der man sein Auto für den gesamten 5. Kontinent registrieren lassen kann. Der Reisende muss sich in jedem Bundesstaat, in dem auf Mautstraßen gefahren werden möchte, separat anmelden. Dabei hat er zumeist die Auswahl zwischen mehreren Mautpass-Anbietern.

 

Die Anmeldung und Strafen

Toll bearb 800Die Anmeldung erfolgt auf verschiedenen Wegen, so z.B. über das Telefon oder einen direkten Vertreiber wie der Post. Die wohl einfachste und empfehlenswerteste Alternative ist jedoch die Online-Registrierung. Auf der Homepage des jeweiligen Anbieters hat der Kunde die Auswahl zwischen mehreren Pässen, abhängig von der Anzahl der zu nutzenden Mautstraßen und der Dauer der Benutzung. Die Registrierung ist recht einfach, Englischkenntnisse natürlich vorausgesetzt. Folgende Angaben werden dazu benötigt: Registrierungsnummer des Autos; der Bundesstaat, in dem das Fahrzeug registriert ist; das Automodell sowie die Reisedaten.

In der Regel zahlt man mittels einer Kreditkarte eine minimale Anmeldegebühr. Die tatsächliche Mautnutzung wird erst im Nachhinein berechnet. Der Fahrer begleicht also nur das, was er auch wirklich "befahren" hat. Die Abrechnung erfolgt zumeist einmal die Woche. Also nicht wundern, wenn man nach Anmeldung bzw. Benutzung der Toll Road nicht sofort eine Abbuchung auf dem Konto erkennen kann.

Wer unangemeldet eine Mautstraße befährt, hat mit hohen Kosten zu rechnen. Sind für ein gescanntes Fahrzeug keine Kreditkartendaten bei einem Maut-Anbieter hinterlegt, bekommt der Fahrzeughalter die Rechnung zugestellt. Bei Mietwagenfahrern gelangt diese Rechnung demnach an den Vermieter.

Fahrer, die eine Toll Road unbewusst befahren haben und sich erst im Nachhinein darüber klar werden, brauchen jedoch nicht in Panik zu geraten. Man hat die Chance, sein Auto bis zu 3 Tage später für einen Mautpass zu registrieren. Sicherlich zahlt man hierbei etwas mehr, als wenn das Auto von vornherein angemeldet gewesen wäre. Aber diese Gebühr ist immer noch weitaus günstiger als ein nachträgliches Bußgeld.

Mietwagenfahrer sollten sich vorher durch ihren Vermieter über die Nutzung der Toll Roads aufklären lassen. Diese stellen ausreichend Information über die verschiedenen Mautstrecken und Anbieter zur Verfügung. In den Terms & Conditions ist genau aufgeführt, wie teuer eine unterlassene Mautanmeldung für den Kunden ist. Der Vermieter berechnet allein für die Weiterleitung der Mautrechnung eine Bearbeitungsgebühr von bis zu $75,-! Darin ist die eigentliche Mautgebühr noch nicht enthalten!

 

© Fotos: Stefanie Stadon, Sebastian Hopf
aktualisiert 11/16 TEK
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