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Map australienweitTipps & Infos zum Autofahren in Australien


Wer bereits kurz vor seiner Australien-Tour steht und nur noch wenig Zeit hat, sich vorher ausführlich auf unseren Seiten einzulesen, für den haben wir hier alle wichtigen Infos "kurz und gut" zusammengefasst:

 

Verkehrsordnung

Nicky Outback 800Es muss sicherlich nicht extra erwähnt werden, dass in Australien links gefahren wird. Wer in Down Under entweder einen Wagen mieten oder sogar kaufen möchte, der sollte sich daher unbedingt mit den Verkehrsregeln vertraut machen.

Grundsätzlich gelten die gleichen Regeln wie auch in unseren Breitengeraden. Bei Vorfahrt gilt rechts vor links und an roten Ampeln sollte gehalten werden. In Australien regelt sich der Verkehr viel über Kreisverkehre, vor allem in den kleineren Ortschaften. Es wird im Uhrzeigersinn gefahren, der Blinker deutet beim Einfahren die Fahrtrichtung an.  

Das Straßennetz ist erstaunlich gut ausgebaut, obwohl ⅔ davon noch immer unbefestigt ist. Allerdings werden jährlich weitere Sandpisten in Asphaltstrecken umgewandelt. Klassische Autobahnen wie im deutschen Sinne gibt es eher nicht. Die Highways sind in der Regel zweispurig und von Trucks in Beschlag genommen. Besonders bei Überholmanövern sollte man daher sehr konzentriert sein. In der Nähe großer Städte gibt es die so genannten Freeways oder Motorways. Diese sind zumeist mehrspurig. Autofahrer bleiben auf der linken Spur und wechseln zum Überholen auf die rechte.  

Es gilt ein allgemeines Tempolimit von 100-110km/h auf den Highways sowie 40-50km/h innerhalb der Städte. Auf Schulzonen ist besonders zu achten.

Weitere wichtige Regelungen findet ihr in unseren FAQ.

 

Führerschein

Der deutsche bzw. der EU-Scheckkartenführerschein wird von der australischen Polizei sowie von Mietwagenfirmen nicht immer akzeptiert, da dieser nicht in englisch ausgestellt ist. Ein Internationaler Führerschein oder eine offizielle Übersetzung der Fahrerlaubnis ist daher unabdingbar, um in Australien fahren zu können. Der Original-Führerschein muss unabhängig davon immer mitgeführt werden!

Weitere Informationen zum Führerschein.

 

Entfernungen

IW Flussdurchquerung Strasse in den Purnululu NP 800Der 5. Kontinent hat gewaltige Ausmaße. Viele unterschätzen die immensen Entfernungen und stecken sich allzu große Routenziele.

Besonders die Ostküste ist kurviger und bergiger als man denkt. Trucks zwingen zum ständigen Bremsen. Hinzu kommen interessante Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, die man vorher nicht auf dem Plan hatte. Auch das ständige Anhalten, um noch einen Panoramafoto zu machen, weil nun die Sonne besser steht, verzögern die Fahrt erheblich.

Zu bedenken sind auch die eintretende Müdigkeit bzw. Erschöpfung des Fahrers, wenn man Hunderte von Kilometer ohne Ablenkung entlang der Strecke zurücklegt. Das birgt erhöhte Unfallgefahr!

Also plant ausreichend Zeit ein und fahrt lieber kürzere Strecken. So lässt sich der Trip entspannter genießen.

Weitere Informationen zu Entfernungen. 

 

Kraftstoff & Tanken

Australier tanken hauptsächlich Benzin (unleaded) oder Diesel. Häufig gibt es verschiedene Benzin-Unterarten, je nachdem, wie hoch der Ethanol-Gehalt im Sprit ist.

Auch wenn die Benzinpreise im Vergleich zu den deutschen (noch) günstig klingen, sollte das nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit ein paar hunderte, wenn nicht sogar tausende Kilometer zurücklegt. Das treibt den Benzinverbrauch natürlich in die Höhe.

Je weiter man in abgelegene Gebiete fährt, desto seltener werden Tankstellen und desto teurer wird der Sprit. Man sollte also, wann immer möglich, den Tank auffüllen und nicht etwa günstigeren Preisen hinterher jagen. Das endet im Zweifelsfall am Straßenrand.

Weitere Informationen zum Tanken.

 

Übernachten

Wer mit dem Auto unterwegs ist, hat mehrere Möglichkeiten der Übernachtung. Alle diejenigen, die kein Geld für die Schlafstätte ausgeben möchten, können auf den unzähligen Rest Areas entlang der Highways nächtigen. Eine Toilette haben diese zumeist immer!

Campingplätze oder Holiday Parks sind eine weitere kostengünstige Übernachtungsalternative. Man hat die Auswahl zwischen einem Stellplatz mit oder ohne Stromanschluss. Auch eine kleine Hütte (Cabin) lässt sich zumeist mit dazu mieten. Waschräume, Küche und Spielplätze stehen den Kunden in der Regel kostenfrei zur Verfügung. Wäsche kann hier in Münzmaschinen gereinigt werden.

Von einer Übernachtung am Straßenrand ist abzuraten! Das gefährdet nicht nur die eigene Sicherheit, sondern ist auch strafbar.

Weitere Informationen zur Übernachtung.

 

Mautstraßen

Die Großstadträume Melbourne, Sydney und Brisbane verfügen über ein dichtes Straßennetz. Einige Strecken davon sind Mautstraßen. Diese führen meistens am schnellsten durch bzw. in die City oder zum Flughafen. Auch wenn man diese umfahren kann, sind sie meistens die entspannteste und schnellste Art des Fortkommens.

Die Mautstraßen werden elektronisch betrieben, sodass der Kunde hier nicht in bar bezahlen kann. Über verschiedene Mautpass-Anbieter kann der Fahrer sich bequem online für die Benutzung der "Toll Roads" anmelden.

Weitere Informationen zu Mautstraßen.

 

Sicherheit

Der Australier ist ein normaler Autofahrer. Er trödelt weder wie der Amerikaner mit 30 km/h durch die Orte, noch wagt er riskante Überholmanöver wie der Italiener oder fährt Bleifuß wie so mancher Deutscher.

Einer Statistik zufolge ist eine der häufigsten Unfallursachen die Kollision. Diese gibt es meistens mit Tieren auf der Fahrbahn. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit kommt es auf dem Land zu schweren Unfällen mit Kängurus auf der Straße.

Weiterhin sollte jeder Vorsicht walten lassen, der sich einem Buschfeuer nähert. Australien ist ein Land der Wetterextreme. Kleine Buschbrände gehören besonders im Hochsommer zum Alltag.

Wie man sich am Besten in dieser Situation verhält, erfahrt ihr hier.

 

Fahren im Outback

Nicky Outback 3 800Das Fahren auf Sand- und Schotterpisten im Outback ist nicht ganz ungefährlich. Auch wenn man sich im alltäglichen Straßenverkehr in Deutschland für den besten aller Autofahrer hält (und wer behauptet das nicht von sich?), so ist man auf Sandpisten dennoch ein blutiger Anfänger!

Deutsche Autofahrer überschätzen sich oft. Es gibt kaum einen Touristen, der mit einem Geländewagen im Outback unterwegs ist und nicht darüber erzählen kann, dass er mindestens einmal liegen geblieben ist, weil der Bach zu tief oder die Steigung zu hoch war.

Wer also mit dem Auto das Outback erkunden möchte, sollte sich gut vorbereiten, denn es gibt einige Regeln zu beachten.

Weitere Informationen zu sicherem Fahren im Outback.

 

© Fotos: Matthias Koegel, Nicole Pfeifer, Isabel Weber
aktualisiert 11/16 TEK
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